Anlässlich des 30. Jahrestages des Berliner Mauerfalls, lud Torpedo , wie in den zurückliegenden fünf Jahren, wieder zum nun mehr 6. FREEDOM RUN über 10 MEILEN – Für eine Welt ohne Mauern! – ein.

Ein kleiner Blick fünf Jahre zurück…

Mitten in Europa werden wieder Mauern in den Köpfen und aus Stacheldraht errichtet!

 

Während weltweit Hunderttausende auf der Flucht vor Krieg, Zerstörung, Verfolgung und Hunger sind, schottet sich Europa immer mehr ab, werden Grenzzäune mit Stacheldraht wieder errichtet!

30 Jahre nach dem Mauerfall sollte das keine/n Läufer*in unberührt lassen.

Was zum 25. Jahrestag des Mauerfalls, als eine kleine Initiative von Läufer*innen (ca. 35) zu einem Gedenklauf – „Für eine Welt ohne Mauern“ -, anlässlich der Lichterkette zum 25. Jahrestag des Mauerfalls begann, entwickelte sich seit dem zu einem kleinen Traditionslauf.

Die Resonanz auf diesen kleinen Run ist erstaunlich groß. Das Anliegen selbst, die Organisation des Laufs, als auch Stimmung unter den Teilnehmer*innen macht diesen Run schon bei den ersten beiden Auflagen zu einem schönen und emotionalen Lauferlebnis.

Die Idee des Organisators „Torpedo“ ist es, diesen kleinen Gedenklauf zu einer jährlichen Tradition werden zu lassen. Gerade in der heutigen Zeit sollten sich auch Läufer*innen sichtbar und klar positionieren.

Und es kamen Viele!

Über 70 Läufer*innen aus fünf Bundesländern, gingen am Abend des 9. November 2019, beim 6. FREEDOM RUN – Für eine Welt ohne Mauern – auf die 10 MEILEN Strecke…

Es war wieder ein sehr emotionaler und großartiger Lauf, zusätzlich durch die vielen historischen Bildinstallationen auf der Strecke bereichert, viel interessante Geschichten wurden wieder unterwegs ausgetauscht… zumindest unter den anwesenden Läufer*innen ist die Wiedervereinigung schon längst vollzogen.

Im Ziel an der Oberbaumbrücke gab es wieder eine grandiose Versorgung und alle Finisher*innen erhielten ihre Erinnerungsurkunde und eine tolle Finishermedaille.